An einem Skitag kommen zwei Effekte zusammen: dünnere Luft über dir und Schnee, der den größten Teil der UV-Strahlung direkt zurück ins Gesicht deines Kindes wirft. Wie groß der Höheneffekt genau ist, ist selbst unter nationalen Behörden umstritten. Hier steht, wer was veröffentlicht, und welche Ausrüstung richtig ist, egal welche Zahl am nächsten dran liegt.
Wenn dein Kind am zweiten Tag mit einem roten Streifen unter der Nase vom Berg kommt, mit Ohren, die heiß sind, und mit Lippen, die zum Lachen zu wund sind, hast du nicht zwingend etwas falsch gemacht. Du hast die Creme vermutlich so aufgetragen, wie man sie am Strand aufträgt: oben drauf.
Auf der Piste kommt das Licht aber nicht nur von oben. Ein großer Teil kommt vom Schnee zurück nach oben, in die Unterseite der Nase, ans Kinn, an den Hals und in die Augen. Genau das erwischt Familien, und genau deshalb verbrennt eine Skiwoche im Februar Kinderhaut an Stellen, die ein Strandtag im Juli nie erreicht.
Und jetzt der Teil, den die meisten Artikel überspringen. Wie stark die Höhe wirklich wirkt, ist nicht abschließend geklärt. Offizielle Stellen veröffentlichen Werte von etwa 5 Prozent bis etwa 12 Prozent mehr UV pro 1000 Höhenmeter, und seriös sind sie alle. Weiter unten steht, wer genau was publiziert, warum die Angaben auseinandergehen, und warum dieser Streit an deinem Gepäck überhaupt nichts ändert.
Das hier sind Informationen darüber, was öffentliche Gesundheitsbehörden veröffentlichen. Es ist keine medizinische Beratung und ersetzt keine Ärztin und keinen Arzt.
Schnee wirft UV-Strahlung zurück, wie Sand und Gras es schlicht nicht tun. Die Weltgesundheitsorganisation gibt für frischen Schnee bis zu 80 Prozent an, gegenüber unter 10 Prozent für Gras, Erde und Wasser und rund 15 Prozent für Sand. Das Bundesamt für Strahlenschutz setzt frischen Schnee noch höher an, bei bis zu 90 Prozent.
Die Höhe kommt dazu, in einem Ausmaß, über das die Behörden selbst uneinig sind. Nimm ein Kind dazu, das laut WHO wegen des Aufbaus von Haut und Augen besonders gefährdet ist, und du hast das ganze Problem in einem Satz.
Was zu tun ist, ist dagegen völlig unstrittig. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und Breitbandschutz auf jede unbedeckte Stelle, aufgetragen unter Nase und Kiefer genauso wie darüber. Ein Lippenprodukt mit Sonnenschutz, das genauso nachgelegt wird wie die Creme. Und eine Brille mit CE-Zeichen und UV400 oder 100 Prozent UV-Schutz, was nach allen von uns geprüften Stellen für Kinder und Erwachsene gleichermaßen gilt.
Ein Skitag verbrennt nicht deshalb anders, weil die Sonne dort schärfer wäre als im August an der Küste. Sondern weil Schnee die reflektierendste Oberfläche ist, auf der eine Familie je einen ganzen Tag lang steht.
Die WHO veröffentlicht eine Vergleichstabelle zur Reflexion verschiedener Oberflächen und verknüpft sie direkt mit den Augenverletzungen, die bei Skifahrern immer wieder auftauchen. Die American Academy of Dermatology nennt dieselben 80 Prozent und beschreibt den Effekt so, dass sich die Belastung praktisch verdoppelt. Das ist das Bild, das du mit auf den Berg nehmen solltest: Dein Kind wird zweimal angestrahlt, einmal vom Himmel und einmal vom Boden.
Der genaue Prozentwert gehört zu den ehrlichen Unschärfen dieses Themas. Drei ansonsten maßgebliche Stellen nennen für dasselbe Phänomen drei verschiedene Zahlen, deshalb führen wir sie einzeln auf, statt uns eine Lieblingszahl auszusuchen. Und noch eine Lesart von uns, keine Aussage einer Behörde: Ein Wert mit "bis zu" ist eine Obergrenze und kein Tagesdurchschnitt.
| Oberfläche | Anteil der zurückgeworfenen UV-Strahlung | Wer das veröffentlicht |
|---|---|---|
| Frischer Schnee | bis zu 80 Prozent | Weltgesundheitsorganisation (WHO), im Merkblatt zu ultravioletter Strahlung und im Leitfaden zum globalen UV-Index |
| Frischer Schnee | bis zu 90 Prozent | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Krebsliga Graubünden (kantonale Sektion der Schweizer Krebsliga), unabhängig voneinander |
| Schnee, allgemein | 50 bis 80 Prozent | MeteoSchweiz, zitiert vom Schweizer Alpen-Club in einem Artikel von 2004 |
| Schnee und Eis | bis zu 80 Prozent, beschrieben als praktische Verdopplung der Belastung | American Academy of Dermatology |
| Gischt (Meeresschaum) | rund 25 Prozent | Weltgesundheitsorganisation (WHO) |
| Trockener Sand | rund 15 Prozent | Weltgesundheitsorganisation (WHO) |
| Gras, Erde und Wasser | unter 10 Prozent | Weltgesundheitsorganisation (WHO) |
Eine Zahl wird überall selbstbewusst wiederholt: pro 1000 Höhenmeter 10 Prozent mehr Sonne. Die Zahl ist echt und stammt von einer echten Behörde. Sie ist nur nicht die einzige echte Zahl von einer echten Behörde, und die Spannweite ist größer, als die selbstbewusste Variante zugibt.
Die deutschsprachigen Alpenstellen liegen eng beieinander. Das Bundesamt für Strahlenschutz nennt rund 10 Prozent pro 1000 Höhenmeter. Der Deutsche Wetterdienst, der nationale Wetterdienst hinter der deutschen UV-Index-Vorhersage, nennt 8 bis 10 Prozent. MeteoSchweiz, zitiert vom Schweizer Alpen-Club, nennt 10 bis 12 Prozent. Die Krebsliga Graubünden nennt rund 10 Prozent.
Und dann sagt ausgerechnet das Grundlagendokument hinter jedem nationalen UV-Index-Programm etwas deutlich anderes. Der von WHO, Weltorganisation für Meteorologie (WMO), UNEP und ICNIRP gemeinsam herausgegebene Leitfaden "Global Solar UV Index: A Practical Guide" nennt rund 5 Prozent pro Kilometer bei sauberer Luft. Das ist ungefähr die Hälfte dessen, was die deutschen und Schweizer Stellen publizieren, und es kommt von der Organisation, auf deren Arbeit deren UV-Index-Programme aufbauen.
Dazu kommt eine Einheitenfalle, sobald man über den Atlantik liest. Amerikanische Quellen geben den Effekt pro 1000 Fuß an, nicht pro 1000 Meter. Boulder Community Health, ein Gemeindekrankenhaus in Colorado, nennt 4 bis 5 Prozent pro 1000 Fuß. 1000 Fuß sind rund 305 Meter, das ist also ein steilerer Anstieg, als es aussieht, und kein sanfterer. Wer eine US-Zahl liest, als wäre sie metrisch, unterschätzt den Effekt um den Faktor drei.
Ein Vorteil, wenn du Deutsch liest: BfS, DWD und MeteoSchweiz veröffentlichen all das in ihrer eigenen Sprache. Du musst uns nichts glauben, du kannst es nachschlagen.
| Veröffentlicht von | Angabe wie publiziert | Verwendete Einheit | Was du dazu wissen solltest |
|---|---|---|---|
| Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Deutschland | rund 10 Prozent | pro 1000 Meter | Die Bundesbehörde für Strahlenschutz. Die Angabe steht auf ihrer Seite speziell zum UV-Schutz im Winter, damit ist sie die offizielle Quelle, die am direktesten zu einer Skireise passt. |
| Deutscher Wetterdienst (DWD), Deutschland | etwa 8 bis 10 Prozent | pro 1000 Meter | Der nationale Wetterdienst, der die UV-Index-Vorhersage für Deutschland betreibt. |
| MeteoSchweiz, zitiert vom Schweizer Alpen-Club (SAC) | 10 bis 12 Prozent | pro 1000 Meter | Das schweizerische Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, zitiert in einem SAC-Artikel von 2004. Der Artikel ist alt, der physikalische Zusammenhang, den er beschreibt, ist es nicht. |
| Krebsliga Graubünden (kantonale Sektion der Schweizer Krebsliga) | rund 10 Prozent | pro 1000 Meter | Eine Organisation der Krebsprävention, auf einer Seite, die eigens vom Sonnenschutz in den Bergen handelt. |
| WHO, WMO, UNEP und ICNIRP im Leitfaden "Global Solar UV Index: A Practical Guide" | rund 5 Prozent | pro Kilometer, bei sauberer Luft | Das Fachdokument, auf dem die nationalen UV-Index-Programme aufbauen. Auffällig niedriger als die Werte der Alpenstellen und ausdrücklich an die Bedingung sauberer Luft geknüpft. |
| Boulder Community Health (Colorado, USA) | 4 bis 5 Prozent | pro 1000 FUSS | Eine völlig andere Einheit, und eine Zahl ohne Quellenangabe von einem Gemeindekrankenhaus, nicht von einer nationalen Behörde und nicht aus einer kinderärztlichen Fachpublikation. Umgerechnet sind das grob 13 bis 16 Prozent pro 1000 Meter, aber diese Umrechnung ist unsere eigene Rechnung und steht so nirgends beim Krankenhaus. Gib sie also nicht als deren Angabe weiter. |
Die Recherche erklärt die Abweichung nicht. Was jetzt kommt, ist also unsere Lesart und nicht die Aussage einer Behörde. Der Höhengradient ist keine Konstante.
Der WHO-Leitfaden knüpft seinen Wert an eine ausdrückliche Bedingung: saubere Luft. Diese Bedingung trägt viel. Wie stark die Strahlung mit der Höhe zunimmt, hängt davon ab, wie sauber die Luft unter dir ist, und vom Sonnenstand. Das ist einer der Gründe, warum sich derselbe Berg im Februar anders verhält als im Juli.
Eine Sache gehört noch ehrlich benannt. Die älteren Schweizer Zahlen stammen aus einem Artikel von 2004. Sie beschreiben damit einen stabilen physikalischen Zusammenhang und keine aktuelle Messkampagne.
Für ein Gefühl der Größenordnung: Der Artikel des Schweizer Alpen-Clubs nennt neben dem Gradienten auch gemessene UV-Index-Werte, 10 bis 11 in Davos auf 1590 Metern und bis zu 13 auf dem Jungfraujoch auf 3580 Metern. Das sind Sommerwerte. Die Wintersonne steht viel tiefer, lies einen Sommer-Index von 13 also nicht als deinen Wert in den Winterferien. Wenn dich der Ort selbst interessiert, findest du ihn bei uns im Skigebietsführer zu Davos Klosters.
Und jetzt das Fazit, das dir wirklich hilft. Ob der wahre Wert nun 5 oder 12 Prozent pro 1000 Höhenmeter beträgt, ändert an deinem Gepäck nichts. Es gibt keinen Lichtschutzfaktor, den du bei 12 Prozent wählen und bei 5 Prozent ablehnen würdest, und keine Brille, die du für das eine kaufst und für das andere nicht. Die Zahl ist gut zu kennen, damit du Seiten erkennst, die so tun, als wäre die Sache entschieden. Sie ist es nicht wert, dass du dich mit ihr aufhältst.
Das ist der am besten belegte Teil des ganzen Themas, und er ist eindeutig.
Die WHO schreibt in ihrem Merkblatt zu ultravioletter Strahlung, dass Kinder und Jugendliche wegen des Aufbaus ihrer Haut und Augen besonders gefährdet sind, dass Sonnenbrände in der Kindheit das Hautkrebsrisiko im späteren Leben erhöhen und dass mehr UV-Strahlung ihre Netzhaut erreichen und schädigen kann als bei Erwachsenen.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), das den Kindergesundheitsdienst kindergesundheit-info betreibt, liefert den Mechanismus dazu. Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist dünn, und der hauteigene UV-Schutz ist in den ersten Lebensjahren noch nicht ausgebildet. Als besonders empfindlich nennt das BIÖG den Kopf, und dort vor allem Gesicht, Hals und Ohren. Es schreibt außerdem, dass Augen besonders empfindlich auf Sonnenlicht reagieren, und nennt Berg- und Schneeverhältnisse ausdrücklich als Situation, in der extreme UV-B-Strahlung bei Kindern schmerzhafte Augenentzündungen auslösen kann.
Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie macht denselben Punkt zum noch fehlenden Eigenschutz von Haut und Augen und ergänzt das Offensichtliche, das Erwachsene vergessen: Kinder sind mehr draußen in der Sonne als du. Diese Aussage stammt aus einem Artikel in Paediatrica von 2006, lies sie also als lange bestehendes Prinzip und nicht als Empfehlung dieser Saison.
Übersetzt auf eine Skiwoche: Dein Kind hat weniger eingebauten Schutz als du, ist so lange auf dem Schnee, wie die Lifte laufen, und spürt nichts davon.
Was jetzt kommt, ist unsere eigene Lesart der Reflexionswerte weiter oben und keine Aussage, die wir einer Behörde zuschreiben können. Das sagen wir lieber offen, als es besser klingen zu lassen.
Wenn Schnee irgendwo zwischen der Hälfte und 90 Prozent der ankommenden UV-Strahlung zurückwirft, dann wird ein Kind auf der Piste von unten fast so stark angestrahlt wie von oben. Cremegewohnheiten entstehen am Strand, wo der Boden unter 10 Prozent zurückwirft und alles, was du schützt, nach oben zeigt. Auf Schnee dreht sich diese Geometrie um. Die Unterseite der Nase, das Kinn, die weiche Haut unter dem Kiefer und die Unterlippe zeigen alle auf einen Scheinwerfer.
Dieselbe Logik erklärt die zweite Überraschung: Sonnenbrand beim Skifahren kündigt sich nicht an. Die übliche Erklärung dafür lautet, dass kalte Luft und Wind den Wärmereiz wegnehmen, an dem du unbewusst merkst, dass es genug war. Das ist eine plausible Schlussfolgerung und keine Aussage, die wir bei einer Strahlenschutz- oder Hautfachstelle gefunden hätten. Behandle sie als Erklärung, nicht als Befund. An der Handlung ändert das ohnehin nichts: Auf Schnee wartest du nicht, bis du es spürst. Unser Leitfaden zu wie kalt es zum Skifahren mit Kindern sein darf behandelt die andere Hälfte desselben blinden Flecks.
Das BfS ist hier die klarste der offiziellen Stimmen. Auf seiner Seite zum UV-Schutz im Winter nennt es eng anliegende Sonnenbrillen mit UV400-Schutz, Skibrillen mit UV400-Schutz oder Gletscherbrillen mit UV400-Schutz unverzichtbar für die Berge im Winter. Achte darauf: Die ganz normale UV400-Skibrille steht dort als gleichwertige Option. Niemand verlangt von dir, für eine Woche im Skigebiet Hochtourenausrüstung zu kaufen.
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) formuliert die Kaufanweisung in einem Satz: Sonnenbrille mit CE-Zeichen und der Angabe 100 Prozent UV-Schutz oder UV400. Auf amerikanischer Seite verlangt die American Academy of Ophthalmology Brillen oder Skibrillen, die mindestens 99 Prozent der UV-Strahlung blocken, um Schneeblindheit zu verhindern, und empfiehlt fürs Skifahren Gläser aus Polycarbonat, die zusätzlich Wind und Stöße abkönnen. Andere Formulierung, dasselbe Regal.
Und jetzt der Teil, der Geld spart. Wie dunkel ein Glas ist, ist eine andere Kennzeichnung als sein UV-Schutz, und gekauft wird die UV-Kennzeichnung. Die europäische Norm EN ISO 12312-1 sortiert Gläser nach Lichtdurchlässigkeit in Filterkategorien, Kategorie 4 ist die sehr dunkle Gletschertönung. Verbrauchernahe Erklärtexte zu dieser Norm setzen Kategorie 4 bei etwa 3 bis 8 Prozent Lichtdurchlässigkeit an und schreiben, sie sei zum Autofahren nicht geeignet. Diesen Wertebereich konnten wir weder am Normtext selbst noch bei einer Behörde überprüfen. Nimm die genaue Zahl deshalb als Anhaltspunkt und nicht als etwas, das du weiterzitieren solltest.
Wichtiger ist, was wir nicht gefunden haben. Keine der von uns geprüften Stellen veröffentlicht für Kinder einen anderen Brillenstandard als für Erwachsene. Nicht das BfS, nicht das BAG, nicht die American Academy of Ophthalmology, nicht die American Academy of Dermatology. Die Forderung nach UV400 beziehungsweise 100 Prozent ist in jeder Quelle altersunabhängig. Wenn dir eine Seite erzählt, Kinder bräuchten eine bestimmte Filterkategorie, die Erwachsene nicht brauchen, erfindet sie eine Unterscheidung, die die Behörden nicht gemacht haben.
Ganz ehrlich: In keiner dieser offiziellen Empfehlungen steht ein Preis oder eine Marke. Es steht eine Kennzeichnung darin. Eine günstige Skibrille mit CE-Zeichen und UV400 erfüllt dieselbe Anforderung wie eine teure.
Sowohl eine europäische als auch eine US-amerikanische Fachstelle ziehen die Lippen als eigenen Punkt heraus. Das ist ungewöhnlich und lohnt sich zu merken.
Das BfS schreibt, unbedeckte Haut und die Lippen seien mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem bis sehr hohem Lichtschutzfaktor und Breitbandschutz zu schützen. Die American Academy of Dermatology verlangt einen Lippenpflegestift mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher, nachgelegt wie Sonnencreme, und weist darauf hin, dass Lippen sehr empfindlich auf Sonnenschäden reagieren. Wo beide sich unterscheiden, ist die Bergempfehlung die höhere: LSF 15 ist die allgemeine Untergrenze der AAD, während das BfS ausdrücklich über den Winter in großer Höhe schreibt.
Oft liest man, Lippen verbrennen schneller, weil sie kein Melanin bilden können und ihnen der natürliche Fett- und Feuchtigkeitsfilm der Haut fehlt. Diese Erklärung steht nahezu wortgleich auf vielen deutschsprachigen Hautpflegeseiten, wir konnten sie aber weder auf eine dermatologische Fachgesellschaft noch auf die WHO noch auf eine Behörde zurückführen. Behandle sie als die gängige Erklärung, nicht als gesicherte. Die Handlungsanweisung dahinter ist ohnehin behördlich gedeckt: Lippen bekommen ein eigenes Produkt, und das wird nachgelegt.
Praktischer Hinweis für Skikursvormittage: Der Lippenpflegestift gehört in die Jacke deines Kindes oder in die Hand der Skilehrerin, denn der in deiner Tasche ist um 10 Uhr auf dem falschen Berg. Unser Leitfaden zu Skikursen für Kinder, Alter, Kosten und Ablauf zeigt, was sich beim Abgeben sonst noch mitzugeben lohnt.
Ein bedeckter Skitag fühlt sich an wie ein freier Tag vom Sonnenschutz. Er ist keiner.
Die Krebsliga Graubünden schreibt, bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen dringen durch die Wolkendecke. Dazu gehört Klartext: Das ist die einzige Quelle, die wir mit einer konkreten Zahl dazu gefunden haben, und es ist die Seite einer kantonalen Krebsliga, keine Bundesstelle. Nimm die 80 Prozent als Größenordnung, nicht als Messwert.
Der Punkt dahinter ist nirgends strittig, und er hängt nicht an der Zahl. Wolken dämpfen UV weit weniger, als sie Helligkeit und Wärme dämpfen, also genau das, was du wahrnimmst. Deshalb fühlt sich ein flacher grauer Tag harmlos an. Zusammen mit dem Schnee, der UV wieder nach oben wirft, ist der bedeckte Tag der Klassiker, an dem es Familien erwischt. Gleiche Routine, egal was der Himmel macht.
Wer weiß, wovon er redet, sagt dir auch, worüber du dir keine Sorgen machen musst. Also der Reihe nach.
Der genaue Höhenprozentsatz ist für dich egal. Er ist zwischen dem WHO-Leitfaden und den alpinen nationalen Stellen umstritten, und das zu wissen nützt vor allem, um überselbstsichere Inhalte zu erkennen. An deinem Gepäck ändert sich zwischen 5 und 12 Prozent nichts.
Du brauchst für eine Skiwoche keine Gletscherbrille. Das BfS führt die UV400-Skibrille als gleichwertige Alternative auf. Wenn die Brille, die dein Kind schon hat, CE und UV400 trägt, bist du fertig.
Du brauchst keine eigene Kinderfilterkategorie. Keine der geprüften Stellen veröffentlicht eine. Die Anforderung an den UV-Schutz ist mit vier Jahren dieselbe wie mit vierzig.
Ein Winter-UV-Index ist kein Sommer-UV-Index. Die beeindruckenden Werte von hochalpinen Stationen sind Sommerwerte. Dein Kind verbrennt im Februar wegen der Reflexion, wegen der vielen Stunden draußen und höchstwahrscheinlich wegen des fehlenden Wärmereizes, nicht wegen eines extremen Index.
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Transparenzhinweis: Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Tom Meredith, unserem Redakteur, überprüft. Preise, Daten und Verfügbarkeiten können sich ändern. Wir empfehlen, Angaben vor der Buchung direkt beim Skigebiet zu bestätigen.