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Resort Comparisons

Zillertal mit Kindern: Arena, Hochzillertal oder Mayrhofen?

Arena, Hochzillertal-Hochfügen oder Mayrhofen? Welches Zillertal-Gebiet zu welcher Familie passt, plus warum der Superskipass die Wahl entspannt.

Snowthere

Geprüft von Tom Meredith

11. Juli 2026

Zwanzig offene Browsertabs, die Faschingsferien rücken näher, und im Zillertal gibt es nicht ein Skigebiet, sondern vier: Arena, Hochzillertal-Hochfügen, Mayrhofen und das kleine Spieljoch. Welches passt zu euch?

Die kurze Antwort, bevor du weiterliest: Für die allerersten Skitage nimm Hochzillertal-Hochfügen, für Action mit größeren Kindern Mayrhofen, für Weite und wählbare Schneesicherheit die Arena. Die eigentlich wichtigste Nachricht steht weiter unten: Mit dem Zillertaler Superskipass musst du dich für eine ganze Woche gar nicht festlegen.

💡 Welches Gebiet für welche Familie?
  • Erste Skiversuche, Kinder von 3 bis 6: Hochzillertal-Hochfügen. Größte Übungswiese, eigener Kidspark, Skischule ab 4 Jahren.
  • Action, Snowpark, größere Kinder und Teenager: Mayrhofen mit seinem Mountopolis.
  • Weite Hänge und Schnee nach Höhe wählbar: Zillertal Arena, Einstieg oben in Gerlos oder Königsleiten.
  • Kleines Budget oder ein ruhiger Skitag: Spieljoch bei Fügen, überschaubar und entspannt.
  • Mehr als zwei, drei Tage: den Superskipass nehmen und alle vier Gebiete fahren.

Die vier Gebiete auf einen Blick

SkigebietHöhe (Tal bis Berg)Kinder gratisSkischule abTageskarte Erw.Das Besondere
Hochzillertal-Hochfügen560 bis 2.400 mgeb. nach 1.1.20214 Jahre82 Euro (mit Gästekarte)Kidspark, 2 Hektar Übungswiese
Zillertal Arena580 bis 2.500 mgeb. nach 1.1.20213 Jahre82 EuroVier Dörfer, Schnee nach Höhe wählbar
Mayrhofen630 bis 2.000 mgeb. nach 1.1.20213 bis 5 (je Skischule)82 Euro (laut Verbund)Mountopolis, Penken Park
Spieljoch (Fügen)641 bis 1.860 mgeb. nach 1.1.2021 (laut Verbund)4 Jahre83 EuroKlein, ruhig, gut fürs Budget

Der Zillertaler Superskipass: einmal zahlen, überall fahren

Die gute Nachricht zuerst: Du musst dich für eine Skiwoche gar nicht auf ein Gebiet festlegen. Der Zillertaler Superskipass gilt in allen vier Gebieten dieses Vergleichs plus am Hintertuxer Gletscher, zusammen 546 Pistenkilometer und 180 Lifte, frei wählbar von 1 bis 21 Tagen.

Für Familien zählen drei Zahlen. Der 6-Tage-Pass kostet 399 Euro für Erwachsene, 319 Euro für Jugendliche (Jahrgänge 2008 bis 2011) und 179,50 Euro pro Kind (Jahrgänge 2012 bis 2020). Zwei Erwachsene mit zwei Kindern in diesem Alter zahlen zusammen 1.157 Euro für sechs Tage in allen vier Gebieten. Der 7-Tage-Pass liegt bei 458,50 Euro, 366,50 Euro und 206,50 Euro.

Kinder gratis: Wer nach dem 1.1.2021 geboren ist, fährt im ganzen Verbund kostenlos, solange ein zahlender Erwachsener dabei ist. Jugend- und Kindertarife gelten strikt nach Geburtsjahr, und der Verbund verlangt ausnahmslos einen Lichtbildausweis. Der Skibus im Tal ist im Pass schon drin.

Preise gelten für die Saison 2026/27 (4.12.2026 bis 11.4.2027), Quelle: Zillertaler Superskipass. Ein Detail am Rand: Mayrhofen legt seine Tageskarten weniger offen auf die eigene Website als die Nachbarn, die 82 Euro stammen hier aus dem Verbundtarif.

Hochzillertal-Hochfügen: die erste Wahl für Anfänger

Wenn deine Kinder das erste Mal auf Skiern stehen, ist Hochzillertal-Hochfügen das Gebiet, das ich buchen würde. Der Grund liegt nicht am Panorama, sondern am Platz zum Üben.

Den Kidspark Hochfügen gibt es seit 2006 und hat Zauberteppich, Wellenbahn, ein Spielzelt, ein eigenes Kinderrestaurant und Ganztagsbetreuung. Am Hochzillertal kommt der BOBOs Kinderclub mit einer fast 2 Hektar großen Übungswiese dazu. Ein Kind, das hier fällt, fällt auf viel weichem Nichts, nicht auf eine Piste voller genervter Erwachsener.

Der Haken? Die Talstationen in Kaltenbach liegen zwischen 560 und 592 Metern, unten wird der Schnee im Frühjahr dünn. Nach oben rettet dich das Gebiet aber schnell.

  • Skischule: Kinderkurse ab 4 Jahren, direkt beim gebietseigenen Skischulangebot.
  • Höhe: Bergstationen bei 1.740 Metern, höchster Punkt knapp 2.400 Meter, 90,7 Pistenkilometer über 25 Lifte.
  • Tageskarte: 83 Euro ohne, 82 Euro mit Gästekarte (ab 7:30), Jugend 65,50 Euro, Kind 37 Euro. Stand: Saison 2026/27.

Zillertal Arena: viel Platz und Schnee nach Wahl

Die Zillertal Arena ist das Gebiet für Familien, die Weite mögen und die Schneesicherheit selbst steuern wollen. Das ist der eine Trick, den kein anderes der drei großen Gebiete so bietet.

Die Arena hat vier Einstiegsdörfer auf sehr unterschiedlichen Höhen: Zell am Ziller auf 580 Metern, Krimml auf 1.100, Gerlos auf 1.300, Königsleiten auf 1.600. Der Gipfel am Übergangsjoch liegt bei 2.500 Metern. Willst du im März noch verlässlichen Schnee, steigst du oben in Gerlos oder Königsleiten ein, nicht unten in Zell.

Für die Kleinen gibt es das Rosenalm Kinderland mit Förderbändern und Figuren und die flache Funty-Piste mit Maskottchen von der Rosenalm zur Wiesenalm. Der Haken? Die Weitläufigkeit ist Segen und Fluch, mit müden Kindergartenkindern werden die Wege zwischen den Dörfern lang.

  • Skischule: ab 3 Jahren (Bambini-Kurs 3 bis 5 Jahre, maximal 5 Kinder pro Gruppe). Kinderbetreuung ohne Ski schon ab 1 Jahr.
  • Tageskarte: 82 Euro ab 8:00, gestaffelt 78,50 Euro ab 10:30, 63,50 Euro ab 12:00, 45 Euro ab 13:30. Jugend 65,50 Euro, Kind 37 Euro. Stand: Saison 2026/27.

Mayrhofen: Mountopolis für größere Kinder

Mayrhofen spielt seine Stärke aus, sobald die Kinder aus dem Zauberteppich-Alter heraus sind. Das Gebiet vermarktet seinen Familienteil als Mountopolis, und dahinter steckt mehr als ein Name.

Es gibt das KinderLand Horberg an der Horbergbahn-Talstation (69 Meter Zauberteppich, 180 Meter Schlepplift, Skikindergarten ab 2 bis 4 Jahren), FamilyPark und FunRide am Ahorn, den KidsPark im Penken Park und die AlbertAdler-Touren mit Maskottchen. Vom Tal auf 630 Metern bringt dich die Penkenbahn auf 1.790 Meter, das Ahornbahn-Panoramadeck liegt bei 2.000 Metern.

Ein ehrlicher Punkt zur Skischule: Mayrhofen hat kein einheitliches Mindestalter, weil hier mehrere Skischulen konkurrieren, und die sind sich uneinig. Habeler nimmt Kinder in Privatstunden ab 3 Jahren, die SMT Mayrhofen im Gruppenkurs ab 4, Snowsports Mayrhofen erst ab 5. Frag also direkt bei der Schule nach, bevor du für ein Dreijähriges buchst.

  • Tageskarte: 82 Euro laut Verbundtarif (Mayrhofen legt die Tageskarte nicht so offen auf die eigene Seite wie die Nachbargebiete), Jugend 65,50 Euro, Kind 37 Euro. Stand: Saison 2026/27.
  • Kinder gratis: geboren nach dem 1.1.2021, mit zahlendem Erwachsenen. Diese Regel ist bei Mayrhofen sogar direkt auf der eigenen Website bestätigt.

Spieljoch: die kleine, ruhige Nummer

Spieljoch bei Fügen ist das kleinste der vier Gebiete und genau deshalb für manche Familien das entspannteste. Wiedereinsteiger, ein ruhiger Tag zwischendrin, kleines Budget: dafür ist es gemacht.

Es gibt FUNPARK und FUNSLOPE mit Wellenbahnen und kleinen Sprüngen, dazu Zauberteppich und Übungslift unten in Fügen und oben am Berg. Der Zwergerl-Club als Gästekindergarten nimmt Kinder ohne Ski schon ab 3 Monaten. Das Gebiet reicht von 641 Metern in Fügen bis 1.860 Meter an der Bergstation, der Gipfel liegt über den Barfußweg auf 1.920 Metern.

Zwei Hinweise. Spieljoch nennt die Kinder-gratis-Regel auf der eigenen Preisseite nicht ausdrücklich, laut Verbund gilt "geboren nach dem 1.1.2021 fährt frei" aber auch hier. Und Spieljoch hat bei uns noch keine eigene Detailseite, deshalb steht der Name hier ohne Link.

  • Skischule: ab 4 Jahren, von zwei unabhängigen Skischulen bestätigt.
  • Tageskarte: 83 Euro ab 7:30, Jugend 65,50 Euro, Kind 37 Euro. Stand: Saison 2026/27.

Häufige Fragen

Reicht ein einzelnes Skigebiet oder lohnt der ganze Superskipass?
Für ein bis zwei Skitage reicht die Tageskarte des Gebiets, das am besten zu euren Kindern passt. Ab drei, vier Tagen lohnt der Superskipass fast immer: gleicher Tagespreis, aber alle vier Zillertal-Gebiete plus Hintertux frei wählbar. Der 6-Tage-Pass kostet 399 Euro für Erwachsene und 179,50 Euro pro Kind (Jahrgänge 2012 bis 2020).
Ab welchem Alter darf mein Kind in die Skischule?
Das hängt vom Gebiet ab. Die Zillertal Arena nimmt Kinder ab 3 Jahren (Bambini-Kurs), Hochzillertal-Hochfügen und Spieljoch ab 4 Jahren. Mayrhofen hat kein einheitliches Mindestalter, weil mehrere Skischulen konkurrieren: Habeler ab 3 (Privatstunde), SMT Mayrhofen ab 4, Snowsports Mayrhofen ab 5. Frag dort direkt nach.
Bis zu welchem Alter fahren Kinder gratis?
Alle Kinder, die nach dem 1.1.2021 geboren sind, fahren im ganzen Verbund kostenlos, solange ein zahlender Erwachsener dabei ist. Für den Gratis-Pass und alle Kindertarife brauchst du einen Lichtbildausweis, der Verbund kontrolliert das ausnahmslos.
Welches Zillertal-Gebiet ist für Familien am günstigsten?
Beim Skipass nehmen sich die drei großen Gebiete nichts, die Tageskarte liegt überall bei 82 Euro für Erwachsene und 37 Euro pro Kind. Den Unterschied macht die Unterkunft und das Dorf, nicht der Lift. Wer wirklich sparen will, fährt einen ruhigen Tag am kleinen Spieljoch (83 Euro Tageskarte).
Wo machen die allerersten Skiversuche am meisten Sinn?
In Hochzillertal-Hochfügen. Der Kidspark Hochfügen mit Zauberteppich, Wellenbahn und eigenem Kinderrestaurant und die fast 2 Hektar große Übungswiese am BOBOs Kinderclub geben Anfängern am meisten Platz. Skischule ab 4 Jahren.
Anreise am Wochenende, worauf müssen wir achten?
Rechne am Samstag mit dem klassischen Wechseltag-Stau ins Inntal und über den Fernpass, plane die Fahrt eher früh morgens oder unter der Woche. In Österreich gilt im Winter situative Winterreifenpflicht, beim Mietwagen vorher prüfen. Vignette und Auslandskrankenschutz gehören ohnehin ins Gepäck.
Wann ist es am ruhigsten, Stichwort Schulferien?
Die vollsten Wochen sind die Faschingsferien, und die fallen je nach Bundesland unterschiedlich (Bayern und Baden-Württemberg meist Ende Februar, andere Länder früher oder gar nicht). Wer flexibel ist, meidet die eigene Landes-Ferienwoche und fährt in den ruhigeren Randwochen im Januar oder späten März.
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Transparenzhinweis: Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Tom Meredith, unserem Redakteur, überprüft. Preise, Daten und Verfügbarkeiten können sich ändern. Wir empfehlen, Angaben vor der Buchung direkt beim Skigebiet zu bestätigen.