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How-To Guides

Mit der Bahn in die Alpen: autofreie Familien-Skireisen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Von München, Zürich, Wien oder Frankfurt aus liegen die meisten Skigebiete nur eine Bahnfahrt plus einen kurzen Bus oder eine Bergbahn von deiner Haustür entfernt. Hier liest du, welcher Bahnhof welches Resort bedient, plus die Kombitickets aus Bahn und Skipass, die das Ganze günstiger machen als das Auto.

Skiing the Alps by Train: Car-Free Family Trips from Germany, Austria and Switzerland

Wenn du in München, Zürich, Wien oder Frankfurt wohnst, bist du näher an einer autofreien Skireise, als du denkst. Die großen Alpenresorts liegen ein paar Stunden von einem Hauptbahnhof entfernt, und im Winter fahren die Bahnen Kombitickets aus Bahn und Skipass, die oft günstiger sind als Sprit, Vignette in Österreich oder der Schweiz, Winterreifen und ein Parkplatz. Keine vereisten Serpentinen im Dunkeln, keine Ketten, kein Streit, wer am Sonntag müde nach Hause fährt.

Der Haken ist überall derselbe: Der Bahnhof liegt selten im Resort selbst. Du kommst in einem Talort an und beendest die Reise mit dem Postbus, dem Skibus oder, in ein paar Glücksfällen, mit einer Bergbahn direkt vom Bahnsteig. Dieser Guide zeigt dir die echten Knotenpunkte und die Resorts, die sie bedienen, erklärt das Schweizer Snow'n'Rail und das österreichische OEBB-Kombiticket und sagt dir, wie du das Ganze mit Kids und Skitaschen hinbekommst, ohne durchzudrehen.

Warum die Bahn oft gewinnt (besonders mit Kids)

Das ehrliche Argument für die Bahn ist halb Geld, halb Nerven. Wenn du die Autokosten zusammenrechnest, schrumpft der Abstand schnell, und die Kombitickets machen ihn ganz zunichte.

  • Die versteckten Autokosten summieren sich: Sprit, die österreichische Vignette, die Schweizer Jahresvignette, Winterreifen, die der Mietwagen extra berechnet, und Parkgebühren am Resort, die an den großen Bahnhöfen selten gratis sind.
  • Kids reisen gut mit der Bahn: Sie dürfen aufstehen, aus dem Fenster schauen und kommen entspannt an statt reisekrank nach drei Stunden Spitzkehren.
  • Das letzte Stück ist kurz: An den meisten Resorts wartet der Bus oder die Bergbahn am Bahnhof, du fährst also nicht im Dunkeln durch einen fremden Bergort.
  • Du sparst dir den schlimmsten Fahrtag: Der Samstagsverkehr ins Tiroler und Salzburger Tal ist brutal. Die Bahn zieht daran vorbei.

Der Preis dafür ist Gepäck-Disziplin und etwas Planung. Für die meisten Familien lohnt sich das. Wir sind später ehrlich, wann das Auto trotzdem gewinnt.

Ab Zürich: Chur, die Rhätische Bahn und Graubünden

Zürich ist das Tor zu den Resorts der Ostschweiz. Vom Zürcher Hauptbahnhof fahren etwa stündlich schnelle Züge nach Chur (rund 75 Minuten) und nach Landquart, wo du in die schmalspurige Rhätische Bahn (RhB) oder einen Postbus für den letzten Anstieg umsteigst.

  • Davos und Klosters: in Landquart in die RhB umsteigen. Der Zug fährt direkt nach Davos Platz und Klosters, der Bahnhof liegt also ausnahmsweise im Resort.
  • Arosa: Die Arosalinie startet am Bahnhof Chur, fährt durch die Stadt und klettert in rund einer Stunde nach Arosa, wo du nur einen kurzen Weg zu den Liften hast.
  • Laax, Flims und Falera: Hier gibt es keinen Bahnhof. Nimm Postbus 81 ab Chur, wo das Busterminal direkt über den Bahnsteigen liegt, bis Flims Dorf Bergbahnen an der Seilbahn.
  • St. Moritz und das Engadin: in Chur (Albulalinie) oder in Landquart über Klosters und den Vereinatunnel umsteigen; rechne mit rund drei Stunden ab Zürich, der RhB-Bahnhof liegt 5 bis 10 Gehminuten von der Corviglia-Bahn.

Ab München, Frankfurt und Stuttgart: hinein nach Tirol

München ist das Arbeitstier unter den Knotenpunkten für die deutschen und österreichischen Alpen, und Frankfurt und Stuttgart speisen mit schnellen ICE- und Railjet-Verbindungen ein. Innsbruck ist der Knoten, über den fast alles läuft.

  • Garmisch-Partenkirchen: Ein direkter Regionalzug fährt etwa stündlich ab München, ohne Umstieg, direkt zur Zugspitze und ins Gebiet Garmisch-Classic.
  • Innsbruck: schnelle OEBB- und DB-Züge ab München, dazu ICE und Railjet ab Frankfurt und Stuttgart. Ab Innsbruck fächern Nahverkehrszüge und Busse ins Stubaital, zur Axamer Lizum und weiter auf.
  • Kitzbühel, St. Johann und Zell am See: alle liegen an der Salzburg-Tiroler-Bahn. Kitzbühel hat sogar einen Halt nahe der Hahnenkammbahn, der Weg zur Gondel ist also kurz.
  • Zillertaler Resorts: in Jenbach in die schmalspurige Zillertalbahn umsteigen, die das Tal hinauf Richtung Mayrhofen fährt.

Wenn du von weiter im Norden kommst, erreichen OEBB-Nightjet-Schlafzüge Innsbruck über Nacht aus Städten wie Hamburg und Hannover, mit Anschlüssen ins Ötztal, nach Landeck-Zams und St. Anton. Die Wagen der neuen Generation haben Schlafabteile mit eigenem Bad und günstige Mini-Cabin-Kojen, das spart bei einer langen Anreise eine Hotelnacht.

Ab Wien: quer durch Österreich nach Salzburg und Schladming

Ab Wien fährst du nach Westen über Linz und Salzburg, das Rückgrat, das Salzburger Land und die steirischen Resorts erschließt.

  • Salzburg: häufige Railjet-Verbindungen, dann weiter mit Regionalzug und Bus in die Täler des Salzburger Landes und zu den Gasteiner Resorts.
  • Schladming: Ein direkter OEBB-Express fährt ab Wien an ausgewählten Wochentagen (nicht täglich, also den Fahrplan prüfen), rund vier Stunden, mit beworbenen Einstiegspreisen ab etwa 20 € pro Person bei früher Buchung.

In Schladming liegt der Bahnhof rund 1,5 km, also 15 Gehminuten, von der Talstation Planai entfernt. Mit Kids einfacher: Der regionale Skibus ist mit gültigem Skipass gratis, oder der Bus der Linie 975 macht denselben Sprung für ein paar Euro. Prüf die aktuellen Zugtage und Preise auf der OEBB-Seite, bevor du ein Wochenende um eine einzige Abfahrt herum planst.

Welcher Knotenpunkt bedient welches Resort

HeimatstadtKnotenbahnhofBediente ResortsLetzter Transfer
ZürichChurArosa, Laax und Flims, St. Moritz (über Albula)Arosalinie ins Dorf; Postbus 81 für Laax und Flims
ZürichLandquart / KlostersDavos, Klosters, St. Moritz (über Vereina)RhB-Zug fährt nach Davos Platz und Klosters
MünchenGarmisch-PartenkirchenGarmisch-Classic, ZugspitzeZu Fuß oder kurzer Ortsbus ab Bahnhof
München, Frankfurt, StuttgartInnsbruckStubai, Axamer Lizum, Ötztal und St. Anton (weiter)Nahverkehrszug oder Bus ab Innsbruck Hbf
München, SalzburgKitzbühel / Zell am SeeKitzbühel, St. Johann, Zell am See und KaprunHalt am Hahnenkamm ist kurzer Weg; sonst Skibus
WienSchladmingPlanai, Hochwurzen, Reiteralm15 Gehminuten oder gratis Skibus mit Skipass
Wien, MünchenSalzburgGasteinertal und Resorts im Salzburger LandWeiter mit Regionalzug plus Talbus

Der Geld-Trick: Kombitickets aus Bahn und Skipass

Hier hört die Bahn auf, bloß grüner zu sein, und fängt an, günstiger zu sein. Sowohl die Schweiz als auch Österreich verkaufen ein einziges Ticket, das deine Anreise mit dem Skipass bündelt.

  • Schweizer Snow'n'Rail (SBB RailAway): ein Produkt, das dein ÖV-Ticket mit einem Skipass für 1, 2 oder 6 Tage verbindet. Der Rabatt hängt vom Resort ab, und du lädst den Pass direkt auf deine SwissPass-Karte, sodass du ohne Anstehen an der Kasse durch das Drehkreuz gehst. Gibt es nur online auf der Freizeitseite der SBB.
  • Österreichisches OEBB-Kombiticket: Für die Saison 2025/26 deckt das Winterangebot von OEBB Rail Tours 22 Skigebiete ab und bündelt die Bahn, einen Skipass für 1 bis 10 Tage und, wo nötig, den Regionalbus vom Bahnhof zur Piste.
  • Ein wirklich nützliches Detail: Beim österreichischen Ticket dehnt sich der Bahnteil passend zum Skipass. Ein 1-Tages-Pass gibt dir 2 Tage Bahngültigkeit, ein 3-Tages-Pass gibt 5 Tage und ein 6-Tages-Pass gibt 8, ein entspannter Reisetag an jedem Ende ist also eingebaut.

Preise und die genaue Resortliste ändern sich jede Saison, prüf also das aktuelle Angebot auf der Seite der SBB oder OEBB, bevor du dich auf eine bestimmte Zahl verlässt.

Familienfreundliche Resorts, die du autofrei erreichst

1

Laax (Schweiz)

Erreichbar mit Postbus 81 ab Chur, wobei das Busterminal direkt über den Bahnsteigen liegt. Ein großes, sanftes Gebiet mit einem der besten Snowparks der Alpen für ältere Kids, die den Idiotenhügel hinter sich haben.
2

Davos und Klosters (Schweiz)

Die Rhätische Bahn fährt ab Landquart direkt in beide Dörfer, du musst also gar keinen Transfer organisieren. Großes Gelände, echte Stadtinfrastruktur und eine einfache autofreie Basis für eine Woche.
3

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland)

Vielleicht das einfachste von allen ab München: ein stündlicher direkter Regionalzug, kein Umstieg, und am anderen Ende die Zugspitze und Garmisch-Classic. Eine starke Wahl für die erste autofreie Familienreise.
4

Kitzbühel (Österreich)

An der Salzburg-Tiroler-Bahn mit einem Halt nahe der Hahnenkammbahn, der Weg vom Zug zur Gondel ist also kurz. Sanftes Anfängergelände neben dem berühmten Steilen, und ein Ort, der ohne Auto funktioniert.
5

Zell am See und Kaprun (Österreich)

Ein Halt an der Hauptstrecke der Salzburg-Tiroler-Bahn, also erreichbar ab München, Salzburg und Innsbruck ohne Umstieg. Der Ort am See plus der Kaprun-Gletscher geben dir schneesichere Reserve in einer dünnen Saison.
6

Schladming (Österreich)

Direkt ab Wien an ausgewählten Tagen erreichbar, mit 15 Gehminuten oder einem gratis Skibus zur Talstation Planai. Flutlicht-Nachtskilauf und ein kompakter, begehbarer Ort machen es mit Kids nachsichtig.

Mit Kids unterwegs: Gepäck, Ski und Nerven

Die Bahn schlägt das Auto für eine Familienreise, aber nur, wenn du dafür packst. Ein paar Gewohnheiten machen den Unterschied zwischen entspannt und gehetzt.

  • Eine Tasche pro Person, auf Rollen: Ziel ist, alles in einem Gang zu tragen. Der Anschlussbus oder die Bergbahn ist das anstrengende Stück, also pack nicht zu viel ein.
  • Ausrüstung im Resort leihen: Ski über zwei Umstiege zu schleppen ist das häufigste Bedauern. Eine Leihbuchung zur Abholung im Dorf lässt dich leicht reisen, und die Kombitickets enthalten oft einen Leih-Rabattcode.
  • Das Wichtigste am Körper: Snacks, Wasser, Stiefel und Handschuhe kommen in die Tasche, die du trägst, nicht in die im Gepäckfach, dann ist ein hungriger Vierjähriger in 30 Sekunden besänftigt.
  • Familienplätze buchen: Im Railjet, ICE und Nightjet reservierst du Gruppenplätze oder ein ganzes Abteil, das hält eine lange Fahrt für alle im Waggon ruhiger.
  • Kleinkinder fahren günstig oder gratis: Kleine Kinder reisen bei DB, OEBB und SBB gratis oder stark vergünstigt, die Rechnung wird also noch freundlicher, je jünger eure Crew ist.

Häufig gestellte Fragen

Erreiche ich ein Skigebiet ab München oder Zürich wirklich ohne Auto?
Ja, für die meisten der großen Resorts. Ab München fährt ein direkter Regionalzug nach Garmisch-Partenkirchen, und schnelle Züge erreichen Innsbruck, Kitzbühel und Zell am See. Ab Zürich steigst du in Chur oder Landquart in die Rhätische Bahn für Davos, Klosters, Arosa und St. Moritz. Das letzte Stück ist meist ein kurzer Bus oder eine Bergbahn. Eine Handvoll kleiner, weit verstreuter Resorts geht mit Auto leichter, aber die großen Familienresorts funktionieren autofrei.
Welchen Bahnhof nehme ich für Laax und Flims?
In Laax oder Flims gibt es keinen Bahnhof. Der Anschluss ist Postbus 81 ab Chur, und das Busterminal liegt direkt über den Bahnsteigen, der Umstieg ist also ein kurzer Weg statt eines Marsches quer durch die Stadt. Frag nach Flims Dorf Bergbahnen, dem Halt an der Seilbahn. Züge nach Chur fahren ab Zürich etwa stündlich und brauchen rund 75 Minuten.
Was ist das Snow'n'Rail-Ticket und lohnt es sich?
Snow'n'Rail ist ein Produkt der Schweizer SBB, das dein ÖV-Ticket mit einem Skipass für 1, 2 oder 6 Tage in einem einzigen Online-Kauf bündelt. Der Rabatt hängt vom Resort ab, und du lädst den Pass direkt auf deine SwissPass-Karte und sparst dir die Warteschlange an der Kasse. Für eine Familie, die ohnehin mit der Bahn fährt, spart das meist Geld und viel Aufwand. Kauf es auf der Freizeitseite der SBB, denn es gibt es nur online.
Wie funktioniert das österreichische OEBB-Kombiticket?
Das Winterticket von OEBB Rail Tours bündelt deine Bahnfahrt, einen Skipass für 1 bis 10 Tage und, wo nötig, den Regionalbus vom Bahnhof zur Piste, für 22 österreichische Skigebiete in der Saison 2025/26. Die Bahngültigkeit skaliert mit dem Pass, ein 1-Tages-Pass gibt 2 Tage Bahn, ein 3-Tages-Pass gibt 5 und ein 6-Tages-Pass gibt 8. Buch es über das Erlebnisportal der OEBB und prüf vorher die aktuelle Resortliste.
Können wir mit dem Nachtzug in die Alpen?
Ja. OEBB-Nightjet-Schlafzüge fahren über Nacht nach Innsbruck aus Städten wie Hamburg und Hannover, mit Anschlüssen ins Ötztal, nach Landeck-Zams und St. Anton. Die Wagen der neuen Generation haben Schlafabteile mit eigenem Bad plus günstigere Mini-Cabin-Kojen. Für Familien, die weit reisen, ersetzt ein Nachtzug eine Hotelnacht und einen ganzen Reisetag. Strecken und Termine ändern sich jede Saison, prüf also den aktuellen Nightjet-Fahrplan.
Sollen wir die eigenen Ski im Zug mitnehmen?
Du kannst, aber die meisten Familien sind mit Leihen im Resort glücklicher. Jeder Fahrgast darf meist ein Paar Ski im Sack mitnehmen, doch das Schleppen über Umstiege und in einen Anschlussbus ist der Teil, den die Leute bereuen. Eine Leihbuchung zur Abholung im Dorf lässt dich leicht reisen, und die Kombitickets enthalten oft einen Leih-Rabatt, etwa den OEBB-Code für INTERSPORT und Sport 2000.
Ist die Bahn tatsächlich günstiger als das Auto?
Oft, sobald du die vollen Autokosten zählst: Sprit, die österreichische Vignette oder die Schweizer Vignette, Winterreifen, die der Mietwagen extra berechnet, und Parkgebühren am Resort. Die Kombitickets Snow'n'Rail und OEBB rabattieren obendrein den Skipass, das kann bei einer vierköpfigen Familie den Ausschlag geben. Rechne es für deine eigene Reise durch, aber ab zwei Personen ist der Abstand meist kleiner, als die Leute annehmen, und manchmal gewinnt die Bahn klar.

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Transparenzhinweis: Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Tom Meredith, unserem Redakteur, überprüft. Preise, Daten und Verfügbarkeiten können sich ändern. Wir empfehlen, Angaben vor der Buchung direkt beim Skigebiet zu bestätigen.